1.         Jahreshauptversammlung 2016

2.         Dank an Thomas Gießen

3.         Zweiter Villigster Berufsschultag (25. 02. 2016)

4.         Ausweitung auf das Rheinland (Nordrhein)

5.         Konfessionell-kooperativer (B)RU: Eckpunkte des VRB

6.         Islamischer Religionsunterricht (IRU)

7.         Neue Stellungnahme von Kirchen und Kammern zum BRU in Arbeit

8.         Fortbildung

9.         Abschaffung des Lehramtsstudiums für das Berufskolleg mit zwei  berufsübergreifenden Fächern

10.       Unterrichtsideen für Internationale Förderklassen

11.       Neue (und alte) Lehrpläne

12.       Vorschläge zur gemeinsamen didaktischen Jahresplanung

13.       Rezension Luther-Lexikon

14.       Religionspädagogische Arbeitshilfe "Bausteine Religion" Heft 17/18 erschienen

15.       Filmportal des Medienzentrums

16.       BRU-Portal im Internet

17.       Arbeitskreis BRU bei der EKD

18.       Sicherung der kirchlichen Unterstützungssysteme für den Religionsunterricht

 

 

1.         Zur Jahreshauptversammlung am 24. 02. 2016

Die Jahreshauptversammlung des VRB war erfreulich gut besucht. Als Gast nahm Gerald Heinrich vom VKR (Verband der katholischen Religionslehrerinnen und Religionslehrer an berufsbildenden Schulen) teil.

In den Vorstand wurden wieder gewählt: Elke Beckmann, Meinfried Jetzschke, Bernd Langejürgen und Martin Langhoff.

Im Rahmen der Erprobungsphase sind bis zur Jahreshauptversammlung 17 Mitglieder aus dem Bereich der Ev. Kirche im Rheinland beigetreten. Nach der Jahreshauptversammlung traten noch zwei weitere Mitglieder ein. Damit ist die Zahl von 20 rheinischen Mitgliedern so gut wie erfüllt, die auf der Jahreshauptversammlung 2015 als Voraussetzung für eine Satzungs- und Namensänderung beschlossen wurde. Bernd Langejürgen und Johan La Gro haben nun den Auftrag erhalten, bis zur Jahreshauptversammlung 2017 den Entwurf für eine geänderte Satzung zu erarbeiten.

Finanziell geht es dem VRB weiterhin gut, so dass die Übernachtungskosten zwischen Jahreshauptversammlung und Villigster Berufsschultag für die Mitglieder übernommen werden konnten.

Zentraler Diskussionspunkt war das Eckpunkte-Papier des VRB zur Diskussion um den konfessionell-kooperativen BRU. In einer intensiven und sehr konzentrierten Diskussion wurde der Vorschlag des Vorstandes verändert und fand eine klare Zustimmung der Anwesenden (bei einer Enthaltung). (nach oben)

 

Rückblick:

Die Jahreshauptversammlung am 10. Februar 2015 hatte neue Vorstandsmitglieder gewählt. Neben Elke Beckmann, Martin Langhoff und Meinfried Jetzschke, deren Wahlperiode bis 2016 dauert, war Bernd Langejürgen (Steinhagen/Bielefeld) auf den vakanten Vorstandsposten gewählt worden. Seine Wahlperiode dauerte zunächst ein Jahr. Neu in den Vorstand wurde Sven Henner Stieghorst (Münster) gewählt. Wiedergewählt wurden Johan La Gro als Vorsitzender, Matthias Grevel und Ulrich Schade-Potthoff. Zusätzlich arbeiten im Vorstand Petra Wassill und Markus Homann während der Übergangsphase der Ausweitung auf ganz NRW mit. (nach oben)

 

2. Thomas Gießen hatte vor der letzten Jahreshauptversammlung signalisiert, dass er sich nach 20 Jahren im Vorstand, davon etwas mehr als 11 Jahre als Vorsitzender (1997 – 2009) aus der Vorstandsarbeit zurückziehen möchte. Wir danken Thomas Gießen für das konsequente Engagement in all diesen Jahren. In seine Zeit als Vorsitzender des VRB fielen wichtige Beiträge des VRB, so zur Diskussion um den Fortbestand des BRU in der Teilzeit-Berufsschule ende der 90er Jahre, die Mitgestaltung von Fortbildungen bis hin zur Mitfinanzierung und dem Einsatz des VRB für die Wiederbesetzung der Dozentenstelle im PI Villigst nach der Pensionierung von Eberhard zu Nieden.

Acht Jahre lang war Thomas Gießen als VRB-Vorsitzender berufener Synodaler der Landessynode und hat dort die „Farbe Berufskolleg“ eingebracht. Darüber hinaus hat er im Rahmen der AEED (Arbeitsgemeinschaft der ev. Erzieherverbände in Deutschland) auch an der bildungspolitischen Orientierung des RU schulformübergreifend und bundesweit mitgewirkt. (nach oben)

 

3.         Zweiter Villigster Berufsschultag (25.02.2016)

(Zur Einladungskarte: Seite 1, Seite 2)

Eine Zusammenfassung zum zweiten Villigster Berufsschultag findet sich unter folgendem Link: http://www.pi-villigst.de/mitteilungen/artikel/wir-setzen-auf-die-freiheit.html

Der Tag hat Mut gemacht, unkonventionelle Gedanken zu denken und Handlungen zu probieren.                                                                                           

Der Vorstand des VRB,

Johan La Gro, Vorsitzender

(nach oben)

 

4.         Ausweitung auf das Rheinland (Nordrhein)

Die Jahreshauptversammlung 2015 hat einstimmig folgenden Beschluss gefasst:

„Der VRB wird in einer Erprobungsphase erkunden, ob eine Ausweitung auf ganz NRW sinnvoll und durchführbar ist. Dazu wird der Flyer entsprechend verändert und unter KollegInnen im rheinischen Teil von NRW bekannt gemacht.

Wenn 20 Mitglieder aus dem Rheinland beigetreten sind, wird der Vorstand eine Satzungs- und Namensänderung vorbereiten. Falls dies bis zum 31.12.2016 nicht erreicht ist, wird die Erprobungsphase ohne Satzungsänderung beendet.

Der Vorstand wird in der Erprobungsphase zwei Personen aus dem Rheinland zu seinen Sitzungen einladen. Die Fahrtkosten werden erstattet.

Zur Jahreshauptversammlung 2016 berichtet der Vorstand über die Erprobungsphase.“

(angenommen bei zwei Enthaltungen und einer Gegenstimme)

Seit der letzten Jahreshauptversammlung nehmen Petra Wassill (Wuppertal) und Markus Homann (Neuss / Bad Godesberg) an den Vorstandssitzungen teil. Mittlerweile sind 16 Mitglieder aus dem Bereich der Ev. Kirche im Rheinland dem VRB beigetreten, so dass wir davon ausgehen, dass bis zum Januar 2017 das Quorum von 20 Mitgliedern erreicht werden wird. (nach oben)

 

5.         Eckpunkte des VRB zum konfessionell-kooperativen (B)RU

Nachdem die katholischen Bischöfe am 04. November 2015 ihre grundsätzliche Offenheit für Gespräche zur konfessionellen Kooperation zum RU allgemein bekundet hatten, kam eine lebhafte Diskussion in Gang. Daraus ergab sich ein engeres Zusammenwirken des VRB mit dem katholischen Schwesterverband VKR, das bereits mit gegenseitigen Einladungen zur Delegiertenversammlung bzw. Jahreshauptversammlung Gestalt gewonnen hat.

Die Eckpunkte zur Diskussion um den konfessionell-kooperativen BRU verstehen sich als Gesprächsgrundlage, die aus Sicht der Religionslehrer_innen beschreibt, wie eine Weiterentwicklung der Konfessionalität des BRU sinnvoll gestaltet werden kann. (nach oben)

Hier ist das Dokument zu finden (pdf).

 

6.         Islamischer Religionsunterricht (IRU)

Nach Aussage des Schulministeriums soll der Islamische Religionsunterricht in der Sekundar-stufe II an Berufskollegs jetzt schneller als geplant eingeführt werden. 2017 werden die ersten Lehrkräfte das Studium für das Lehramt an Berufskollegs mit dem Unterrichtsfach Islamischer Religionsunterricht abschließen. Zu diesem Zeitpunkt ist es wahrscheinlich, dass an einigen Schulen das Fach auch tatsächlich angeboten werden kann. Es wird eine große Herausforderung sein, dafür Organisationsformen und Modelle der Kooperation mit anderem Religionsunterricht und Praktischer Philosophie zu finden, die zur Altersstufe der Schüler/innen und in das System „Berufskolleg“ passen. (nach oben)

 

7.         Neue Stellungnahme von Kirchen und Kammern zum BRU in Arbeit

Vor 17 Jahren erschien die gemeinsame Erklärung „Berufsausbildung in Nordrhein-Westfalen. Kompetenzbildung mit Religionsunterricht“, unterschrieben von allen Bischöfen und Präsides (Landessuperintendent), aber eben auch von Arbeitgeberverbänden, der Vereinigung der IHK und dem Westdeutschen Handwerkskammertag. Das war damals schon eine Sensation und eine kräftige Argumentationshilfe in den Diskussionen mit so manchem Handwerksmeister, der den Religionsunterricht für völlig überflüssig hielt. In diesen 17 Jahren hat sich die gesellschaftliche Situation im Allgemeinen und die schulische im Besonderen eklatant verändert. ‚Unsere‘ Schüler/innen sind inzwischen ‚Digital natives‘, wir unterrichten nach Bildungsplänen, die sich am EQR/DQR messen lassen müssen und die Klassenzusammensetzungen sind heterogener und religiös vielfältiger als je zuvor. Allen diesen Herausforderungen soll eine neue ‚Gemeinsame Erklärung‘ Rechnung tragen. Eine ökumenisch besetzte Kommission hat einen Entwurf erarbeitet, der gegenwärtig mit den anderen Partnern weiter entwickelt und abgestimmt wird. (nach oben)

 

8.         Fortbildung

Mit etwa 120 Teilnehmenden war der erste Villigster Berufsschultag gut besucht. Erfreulich ist, dass aufgrund des neuen Tagungsformates vermehrt staatliche Lehrkräfte teilgenommen haben. Kritisch wurde allerdings auch angemerkt, dass gerade für die Vergewisserung der Inhalte, die wir im BRU vertreten möchten, eine längere und intensivere Auseinandersetzung notwendig ist. Dies umzusetzen und gleichzeitig das klar geäußerte Bedürfnis nach einer eintägigen Fortbildung ohne Übernachtung ernst zu nehmen, ist nicht ganz einfach. Für das Konzept eintägiger Lehrerfortbildungen spricht auch die gute Beteiligung bei den Jahrestagungen für die AHR-Bildungsgänge und die Fachschule für Sozialpädagogik sowie beim Arbeitstag „Zentralabitur“ in den Sommerferien.

Abzuwarten bleibt, wie sich die schulformübergreifenden Fortbildungsangebote im PI Villigst entwickeln, bei denen im Jahr 2016 auch Themen im Mittelpunkt stehen, die für das Berufskolleg Relevanz haben (Inklusion, Umgang mit Sterben, Tod und Trauer in der Schule). Zukunftsträchtig könnten auch mehrteilige regionale Fortbildungen mehrerer Arbeitsgemeinschaften sein. Ein solches Beispiel gab es im Raum Hamm-Unna-Soest zum Training des Zielorientierten Kurzgesprächs.

Darüber hinaus wird nach Formen zu suchen sein, wie der Bedarf nach längerfristigem gemeinsamen Arbeiten verbunden mit vertieften persönlichen Kontakten sinnvoll gedeckt werden kann. (nach oben)

 

9.         Abschaffung des Lehramtsstudiums für das Berufskolleg mit zwei berufsübergreifenden Fächern

Leider ist durch das neue Lehrerausbildungsgesetz die Möglichkeit des Lehramtsstudiums für das Berufskolleg mit zwei berufsübergreifenden Fächern entfallen. Wie der katholische Schwesternverband VKR befürchtet der VRB, dass dadurch weniger Lehrer­­_innen mit dem Fach Ev. Oder Kath. Religionslehre für das Berufskolleg ausgebildet werden. Entsprechende Schreiben beider Verbände wurden in der politischen Diskussion leider nicht berücksichtigt.

(nach oben)

 

10.       BRU in Internationalen Klassen

Mittlerweile konnten wir mehr Material aus dem BRU in Internationalen Klassen zusammentragen. Es ist als Ergänzung zu Heft 62 (Flucht und Asyl) unter folgendem Link zu finden: http://www.bru-magazin.de/erfahrungen.php

Gerne veröffentlichen wir dort weitere Anregungen (bitte als Word-Datei an jolagro@gmx.de senden, damit urheberrechtlich geschützte Bilder o.ä. ggf. vor Veröffentlichung entfernt werden können). (nach oben)

 

11.       Neue (und alte) Lehrpläne

Im September 2015 sind eine ganze Reihe neuer Lehrpläne in EV. Religionslehre für die Berufsfachschulen (zwei- und dreijährig), die Ausbildungsvorbereitung und die Fachklassen des dualen Systems in Kraft  gesetzt worden. Dies betrifft die Fachbereiche Ernährung und Versorgungsmanagement, Wirtschaft und Verwaltung sowie Naturwissenschaft und Technik. In naher Zukunft werden die Lehrpläne für den Fachbereich Sozialpädagogik erwartet.

Im Gegensatz zu der stetigen Produktion der Lehrpläne für die Anlagen A, B und die dreijährige BFS stockt die Lehrplanentwicklung für die Fachoberschule und das Berufliche Gymnasium. In der Fachoberschule gilt weiterhin der Lehrplan für die Anlage C aus dem Jahr 2006. Im beruflichen Gymnasium gelten noch immer zwei Lehrpläne aus den 1980er-Jahren – außer im Fachbereich „Erziehung und Soziales“  und im Schulversuch des Beruflichen Gymnasiums für Gesundheit, wo der Lehrplan für das Zentralabitur gilt. Die beiden Lehrpläne aus den 1980er-Jahren sind beim Vorsitzenden des VRB als Scan-Dateien erhältlich (jolagro@gmx.de).

(nach oben)

 

12.       Vorschläge zur gemeinsamen didaktischen Jahresplanung

Erste Modelle für eine gemeinsame didaktische Jahresplanung mit den neuen ev. Und kath. Lehrplänen für den BRU (ausgewählte Anlagen der APO-BK und Fachbereiche) liegen vor. Als ökumenisches Projekt waren sie noch nicht möglich, zeigen aber, dass mit den bestehenden Lehrplänen ein Unterricht in enger konfessionell-kooperativer Form denkbar ist und dass viele Schulen dies auch praktizieren. (nach oben)

 

13.       Rezension Luther-Lexikon

Buchbesprechung: Das Luther-Lexikon, hg. von Volker Leppin und Gury Schneider-Ludorff, Verlag Bückle und Böhm, Regensburg, 820 Seiten, 79 Euro
Als der Verlag dem VRB das "Luther-Lexikon" zur Rezension anbot, erschien es dem Vorstand sinnvoll, das Angebot anzunehmen. Im beruflichen Gymnasium (Zentralabitur) ist die Rechtfertigung einschließlich von Auszügen aus Luthers Schrift "Von der Freiheit eines Christenmenschen" Pflichtprogramm. Zudem kommt das Reformationsjubiläum 2017 näher und wird manche Frage nach Luther und der Reformation im BRU aufwerfen.
Das "Luther-Lexikon" bietet eine Fülle von Artikeln zu Biographie, Theologie, historisch-kulturellen Zusammenhängen und Wirkungsgeschichte Luthers. Diese sind in einem europäischen und wo nötig durchaus kritischen Horizont verfasst. An der Erstellung hat eine große Zahl namhafter Theolog_innen und Historiker_innen mitgewirkt, so dass man die Informationen und ihre Einordnung im Gegensatz zu manchen Internet-Quellen als solide einschätzen kann.
Die Artikel sind großenteils in einer differenzierten wissenschaftlichen Sprache verfasst. Dadurch sind sie als Informationsquelle für Schüler_innen durchweg ungeeignet, dies gilt auch für das berufliche Gymnasium. Für Lehrkräfte bietet das "Luther-Lexikon" die Möglichkeit, sich zu Themen, die im Unterricht aufgeworfen werden, solide zu informieren. Dabei sind die historischen und biographischen Artikel leichter zugänglich als die theologischen Artikel, deren Lektüre nur mit erheblichem Vorwissen gewinnbringend ist. Im Einzelnen finden sich viele Informationen zur Sozial- und Kulturgeschichte (z. B. Einwohnerzahlen von Städten in der Reformationszeit), die vorhandenes Unterrichtsmaterial ergänzen können. Als Beispiel für einen guten Überblick über ein im BRU relevantes Thema sei der Artikel "Judenschriften" von Ekkehard Stegemann genannt.
Das Lexikon enthält nur wenige Abbildungen, die in kleinem Format und schwarz-weißer Farbgebung präsentiert werden. Für die Erarbeitung von Unterrichtsmaterial sind sie weitgehend ungeeignet. Schaubilder fehlen völlig.
Ein Glossar, ein Literaturverzeichnis, ein Verzeichnis von Internet-Links und ein ausführliches Personenregister machen das Lexikon handhabbar. (Johan La Gro) (nach oben)

 

14.       Religionspädagogische Arbeitshilfe "Bausteine Religion" Heft 17/18 erschienen

Unter dem Titel "Kompetenzorientierte Bildungspläne im Evangelischen Religionsunterricht der Berufsbildenden Schulen / des Berufskollegs" ist zu jeder der sechs Anforderungssituationen mindestens ein Lehr-Lernarrangement mit unterschiedlichen Arbeitsblätter, Materialien und Informationen zusammengestellt worden.
Folgende Lernsituationen sind in diesem Heft zu finden:
Anforderungssituation 1 (Selbstreflexion)
- "Warum darf die das?!"
- "Arbeit zwischen Lust und Frust"
Anforderungssituation 2 (Verständigung)
- "Opferfest für alle"
Anforderungssituation 3 (Hermeneutik)
- "Trauer in der Schule einen Raum geben"
Anforderungssituation 4 (Ästhetik)
- "Weihnachtskarte"
- "Virale Werbung"
Anforderungssituation 5 (Weltdeutung)
- "In welchem Betrieb will ich arbeiten"
Anforderungssituation 6 (Ethisches Handeln)
- "Wo kommt mein T-Shirt her?" (nach oben)

 

15.       Filmportal des Medienzentrums

Alle Bezirksbeauftragten haben einen kostenlosen Zugang zum Filmportal des Medienzentrums erhalten. Bisher sind dort ca. 100 Filme zum Download oder als Web-DVD abrufbar. Zum größten Teil sind dies Kurzfilme, aber auch einige Spielfilme sind dabei (z. B. Luther, Jesus von Montreal). Die Filme werden durch hervorragendes Informationsmaterial ergänzt. Ein Zugang für die Schule kostet 41 Euro im Jahr. Ob dies ein attraktives Angebot ist, hängt auch von der technischen Ausstattung der Schulen (Netzanschluss im Klassenraum, Beamer, Whiteboard usw.) ab. Auf jeden Fall ist diese Lösung im Gegensatz zur Verwendung privat erworbener DVDs rechtlich unbedenklich und praktischer als eine Bestellung von Medien bei einer Medienzentrale. Anfragen zum Filmportal bitte an Stefan Logemann, stefan.logemann@pi-villigst.de. Schulen, die bereits ein Medien-Abonnement bei der Filmzentrale haben, können das Medienportal somit als Zusatzangebot im Rahmen ihres Abos nutzen. Sie müssen sich lediglich im Medienportal registrieren und nach Überprüfung des Abos wird der Zugang zum Portal freigeschaltet. Das Medienportal erreicht man auf folgendem Weg: www.medienzentralen.de (Karte links: Westfalen!). (nach oben)

 

16. BRU-Portal im Internet

BRU-Portal: Ab sofort (Ende April) gibt es ein Portal zum Religionsunterricht an Berufskolleg im Internet, das bundesweit alle wichtigen Informationen zusammenfasst: www.bru-portal.de Noch befindet sich das Portal in der Aufbauphase. Mitglieder des VRB-Vorstandes waren an der Einrichtung dieses Portals maßgeblich beteiligt. (nach oben)

17. Arbeitskreis BRU bei der EKD konstituiert

Am 14. April 2010 hat sich ein EKD-weiter "Arbeitskreis BRU" erstmals getroffen, der aus dem Konsultationsprozess "Eine Stimme für den BRU" hervorgegangen ist. Aufgabe dieses Arbeitskreises ist die Beratung der EKD-Gremien bei Themen des BRU, die Bereitstellung eines "BRU-Portals" im Internet und die Förderung / Koordination bundesweiter BRU-Tagungen. Der Vorsitzende des VRB, Johan La Gro, ist Mitglied dieses Arbeitskreises.

(nach oben)

 

18. Sicherung der kirchlichen Unterstützungssysteme für den Religionsunterricht

Unter diesem Titel steht ein Konzept, das vom Landeskirchenamt allen Kirchenkreisen zur Diskussion und Beschlussfassung vorgelegt wurde. Es beinhaltet zudem eine Abfrage des Ist-Stands bei Schulreferaten, Bezirksbeauftragungen und Mediotheken. Nach einigen Diskussionen im Vorfeld konnte vermieden werden, dass hier nur auf die allgemein bildende Schule gesehen wird. In der Endfassung ist der berufsbildende Bereich nun gleich gewichtet. In den nächsten Wochen wird dieses Papier in den Kirchenkreisen beraten. Es ist sicherlich sinnvoll, sich daran nach Möglichkeit zu beteiligen. (nach oben)